Wieder zuhause!

Halli Hallo !!!!

Endlich melde ich mich zurück. Ich bin nun seit 8 Tagen wieder zuhause. Leider hatte ich bei der Abreise meinen Rucksack inklusive Laptop im Foyer der Klinik vergessen und es hat jetzt 1 Woche gedauert, bis er bei mir ankam. Ich hätte niemals gedacht, dass er es heil schafft, denn er wurde ohne Verpackung transportiert. Da war lediglich ein Zettel mit meiner Adresse am Griff. Das heißt, dass jeder Mitarbeiter von Hermes mein Rucksack einfach aufmachen und Laptop klauen können.  Gott sei Dank ist er angekommen!!! Hat mich auch nur 18€ gekostet. Geht ja noch.

Der Grund warum ich in meiner letzten Woche in der Klinik gar nicht mehr geschrieben habe ist eigentlich ein ganz banaler: ich habe neue Leute kennen gelernt, mit denen ich jeden Abend unterwegs war. Tagsüber hatte ich ja immer einen vollen Therapieplan. Ich kam also einfach nicht dazu und muss auch ehrlich sagen, dass ich die Zeit sehr genossen habe. Es war mega lustig und ich bin echt traurig, dass ich sie erst am Ende kennen gelernt habe. In der Klinik waren ja fast nur Omas und Opas, weshalb ich natürlich mega froh war, dass ich endlich jüngere um mich herum hatte.

Auf Instagram habt ihr mit Sicherheit sowieso schon die Fotos alle gesehen aus der Zeit 🙂

Bei Interesse werde in meinem nächsten Beitrag auf jeden Fall mal eine Zusammenfassung meines Aufenhalts schreiben: welche Therapien hatte ich, was hat mir geholfen, wie geht es weiter… und so weiter.

20170825_19124920170825_12041620170825_091539

Woche 4, Tag 7

Ich war mit L. im Kino und auf dem Weg dorthin haben wir ein paar Schnappschüsse im Park gemacht 🙂 Es war echt so schön mal was was zu unternehmen, was nicht mit der Klinik zu tun hat. L. ist wegen was ganz anderem hier als ich und liegt auch auf einer ganz anderen Station, aber was das angeht ging es uns gleich! War auf jeden Fall ein ganz toller Abend! 🙂

IMG-20170822-WA0090IMG-20170822-WA0044IMG-20170822-WA0080IMG-20170822-WA0089

Woche 4

Hier ein paar Fotos von Woche 4 , die ich noch nicht gepostet hatte 🙂
Das erste Foto ist draußen im Regen entstanden. Das Schwimmbad bei uns im Haus hatte an dem Tag geschlossen und wir mussten gegenüber in die Klinik… bisschen frisch, aber lustig wars 🙂

20170818_191757

Woche 4, Tag 4

Hallo ihr Lieben,

Wochenende! Juhu! Ich hatte zwar Vormittags noch Massage, aber Nachmittags habe ich mich mit meiner Followerin Ivonne getroffen. Sie hat mir geschrieben, dass sie aus der Gegend meiner Klinik kommt und dann haben wir was ausgemacht. Es war ein ganz toller Nachmittag. Sie hat mich sogar direkt an der Klinik abgeholt und auch wieder hingebracht – was ein Service. Wir waren zusammen in Fritzlar. Die Therapeuten haben von der süßen Altstadt geschwärmt und nun muss auch ich sagen: ich bin ein Fan!
Ich als Stadtkind finde sowieso immer alle kleineren Städtchen und Dörfer süß, schön, erfrischend und interessant 🙂 Ich erfreu mich dann an jedem Fachwerkhaus, Tier oder Traktor 😀

Ivonne hat mir sogar Geschenke mitgebracht ❤ WOW! ❤

DANKE für die Zeit mit dir! War auf jeden Fall eine sehr gelungene Abwechslung zum Klinik-Alltag und ich würde mich freuen, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder sehen!  Sie besitzt sogar einen Blog namens Nordhessin – schaut doch mal vorbei 🙂

20170819_153234
20170819_153904
20170819_154105
20170819_165850
20170819_171128
20170819_171204
20170819_171419
20170819_171745

Woche 4, Tag 6

Heute hatte ich nur bis 12 Uhr Termine und somit den ganzen Nachmittag frei. Ich bin dann spontan nach Bad Wildungen gelaufen. Habe ungefähr ’ne Stunde gebraucht und zurück habe ich aber den Bus genommen 😀  Ist aber echt ne schöne Strecke … quer durch den Kurpark. Das ist übrigens der Größte in ganz Europa 😀

20170821_13464420170821_13484620170821_13492020170821_13524220170821_14083820170821_14084220170821_14184220170821_14184820170821_14271920170821_142907

Zusammenfassung der letzten Tage

20170813_143750

Einige Tage habe ich hier nichts mehr geschrieben. Größtenteils deshalb, weil ich davon ausgehe, dass die meisten mir sowieso bei Instagram folgen und dann wissen, was ich so mache….

Letztes Wochenende durfte ich ja nachhause und die Zeit habe ich auch wirklich genossen. Nani hat mich vom Bahnhof abgeholt. Am Samstag habe ich mich mit Nelly getroffen. Wir waren bei Vapiano und danach in der Stadt (mit einem kleinen Abstecher bei Lea). Nachmittags war ich dann bei meinem Papa und Abends haben Nani und ich dann Judith vom Bahnhof abgeholt, die bei ihren Eltern zu Besuch war. Wir drei sind dann noch kurz zu meiner Mama gefahren und anschließend haben sie mich heim gebracht, denn ich musste ja früh raus. Am Sonntag um 8 Uhr bin ich nämlich zu Ramona gefahren. Dort haben wir gemeinsam mit Jessy gefrühstückt und anschließend haben wir drei uns auf den Weg Richtung Edersee gemacht. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir bei der Sommerrodelbahn angekommen. Danach sind wir noch mit der Bergbahn hoch aufs Waldecker Schloss gefahren, wo man einen tollen Blick über den Edersee hat. Zum Abschluss waren wir gemeinsam in Bad Wildungen Abendessen. Bevor die beiden sich wieder auf den Heimweg gemacht haben, lieferten sie mich noch an der Klinik ab 🙂 Ich bin froh, dass ich mit ihnen den Tag verbracht habe. Ich glaube, ich wäre sonst mit ein wenig Wehmut zurück in die Klinik gekommen. Es war nämlich schön meine Mädels am Wochenende gesehen zu haben und leider ging es zu schnell rum.
Mir gefällt es zwar auch in der Klinik, aber ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es mit den Freunden natürlich immer schöner ist!

Übrigens find ich die Geschichte mit dem Edersee irgendwie total spannend. Ihr habt sicher durch die Medien mitbekommen, dass er momentan nur sehr wenig Wasser hat. Als er vor 100 Jahren entstanden ist, wurden damals einige Dörfer geflutet und die Einwohner mussten umsiedeln. Aktuell kann man einige Hausruinen und eine kleine Brücke sehen, die normalerweise vom Wasser bedeckt ist. Die Vorstellung, dass da früher Leute gewohnt haben… blows my mind. Ich kann sowas immer kaum fassen. Allein die Vorstellung was diese kleine Brücke alles ‚gesehen und erlebt‘ hat, seit sie da unter Wasser weilt. Bin ich die einzige, die sich über so ein Scheiss Gedanken macht? Hahaha.

Der Alltag in der Klinik ist sehr entspannt mittlerweile. Da mein regulärer Aufenthalt am Mittwoch vorbei war und ich mich jetzt in der Verlängerung befinde ist mein Zeitplan recht ruhig. Der Tag endet meistens schon gegen 14 oder 15 Uhr. Inhaltlich ist es das Selbe wie die ersten Wochen. Meistens habe ich morgens Massage oder Stromtherapie, dann Frühstück, Wassergymnastik, Bewegungstherapie, Mittagessen, Trainingstherapie,…. und zwischendurch irgendwann Visite beim Arzt. Nächste Woche bekomme ich auch irgendwann einen Ultraschall von meinen Knien. Ich habe ja schon seit Jahren Probleme damit. Heute meinte der Arzt, dass er es für nächste Woche anordnet. Bin gespannt. Heute konnte ich bei der Trainingstherapie (Kraftraum) wieder bei einigen Geräten das Gewicht erhöhen. Ich finds echt heftig wie schnell sich das steigert. Nur beim Armöffner irgendwie nicht. Ich weiß auch nicht warum. Muss mir dann unbedingt einen neuen Trainingsplan in meinem Fitnessstudio machen lassen. Ich hab kein Bock, dass meine Kraft sonst wieder verschwindet und alles fürn Popo war!!! Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich zwar immernoch wohl fühle, aber als am Mittwoch einige abgereist sind, war ich bisschen neidisch. Der Gedanke im eigenen Bett zu schlafen und vorallem endlich mal auszuschlafen ist schon toll. Andererseits genieße ich die Zeit hier auch. Die Luft auf dem Dorf ist eine ganz andere. Spazieren gehen umgeben von Feldern und dem tollen Kurpark ist einmalig. Zum Glück wohne ich diesbezüglich aber auch ganz gut. Ich wohne zwar mitten in der Stadt, muss aber auch nur 20 Minuten laufen um am Feld und bei Kühen zu sein. Ist immer eine schöne Abwechslung.Übrigens merke ich auch hier immer wieder, dass man mit so viel weniger auskommt, als man tatsächlich zuhause hat. Ich bin nur mit einem Koffer und Rucksack hierher gekommen und vermisse trotzdem nichts. Habe sogar viel zu viele Klamotten dabei. In Irland ging es mir damals ja genauso. Als ich wieder heim kam, habe ich total viel aussortiert, weil man den meisten Krempel garnicht nutzt. Ich würde sagen, dass ich bereits sehr viel weniger als der Durchschnitt besitze (weil ich gefühlt täglich Dinge ausmiste), aber ich möchte nochmal radikaler werden. Am 23. September ist ein Flohmarkt in der Nähe. Da möcht ich versuchen alles günstig zu verkaufen, was sich nicht lohnt Online zu stellen. Judith und Nani kommen auch mit. Yeah!  Habe auch noch viel mehr Dinge, die ich angehen möchte, sobald ich zuhause bin. Ist schön so ne Auszeit hier, da kann man so viel Nachdenken. Näheres dann zu gegebener Zeit 🙂 Ich mach mich jetzt mal ins Bett. Muss morgen früh wieder um 7 Uhr raus. Ich werde mich wohl nie dran gewöhnen. Klar muss ich an Arbeitstagen auch so früh aufstehen, aber da habe ich wenigstens das Wochenende zum ausschlafen 😉 Bis Bald 🙂

Die 3. Woche hat begonnen

Ich kanns kaum glauben – meine dritte Woche hier hat begonnen. Und wenn der Chefarzt meinen Aufenthalt nicht verlängert hätte, dann würde ich schon am Mittwoch wieder abreisen. Heftig, oder? Ich sag euch ganz ehrlich: einige meiner Mitpatienten bleiben nicht länger und freuen sich bereits auf zuhause. Ich hingegen fange gerade erst an mich so richtig einzuleben.

Ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl, dass die Behandlungen nun richtig anfangen anzuschlagen. Ich hatte vor meiner Ankunft hier dauerhaft Schmerzen im unteren Rücken. Durch die Stromtherapie und die vielen Massagen, bin ich aktuell schmerzfrei. Ich hab auch das Gefühl, dass die Nackenmassage dazu beiträgt, dass ich hier noch keinen einzigen Migräneanfall hatte. Auch meinem Darm gehts hier so gut wie schon lange nicht mehr. Ich nehme meine Tabletten weniger als zuhause, weil ich auch mit weniger gut auskomme.

Doch nicht nur das körperliche Befinden hat sich verbessert. Wie viele wissen hab ich total Panik vor Arztbesuchen. Hier muss ich täglich zu Therapeuten, Assistenzarzt, Chefarzt, Ernährungsberatern… und und und. Mittlerweile gehe ich total entspannt zu diesen Terminen, fast schon wie ein tägliches Ritual. Zuhause heul ich schon Tage vor dem Termin rum, weil ich da nicht hin will.

Außerdem: mindestens seit meiner Teilnahme bei der Bodylove Kampagne habe ich kein Problem mehr damit vor anderen in Unterwäsche zu sein, doch es gibt eine Schwachstelle, bei der ich einfach kein Selbstbewusstsein haben kann…
Seit Jahren wünsche ich mir eine Brust-OP. Vor anderen meinen BH auszuziehen ist immer echt unangenehm. Bei meinem Frauenarzt finde ich es gerade noch okay, aber sonst.. ? No way.

Hier hingegen muss ich ihn mindestes zwei Mal am Tag ausziehen. Mittlerweile totaler Standard. Egal ob der Masseur jung und gutaussehend ist … oder man ohne BH auf dem Rücken auf einer Liege liegt und männliche Mitpatienten ausversehen reinplatzen…
oder man sich gerade umzieht, mit seinem BH kämpft und mehrere Mitarbeiter sich mit offener Tür im Gang unterhalten: mittlerweile alles total Normal und ohne Scham. Ich weiß, dass ich keine schönen Brüste habe, aber genau deswegen will ich ja auch die OP… ich bin auf dem Weg. Aber ganz ehrlich? Es interessiert hier auch wirklich niemanden. Die laufen hier alle halbnackt rum. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass jemand dumm geguckt hat. Und das obwohl ich aus erster Hand berichten kann: die Brüste von den ganzen Omis hier in der Klinik sind um Welten schöner, straffer und geformter als meine. Und das mein ich ernst. Bin jedesmal neidisch. Aber nun gut. 😀

Vorgestern hatte ich eine Behandlung, die ich bisher noch nie hatte. FANGO!
Das ist Vulkanschlamm- ziemlich heiß. Mit dem Rücken leg ich mich da nackt drauf und dann werde ich mit so nem Tuch eingewickelt, damit die Hitze möglichst bei mir und meinem Körper bleibt. Ich dachte, dass man da richtig heftig schwitzt. So ist es nicht, es ist gut auszuhalten.. aber es ist sehr sehr angenehm. Kann man absolut empfehlen.
Eigentlich sind meine Arme mit in dem Tuch, aber ich musste natürlich noch Fotos für euch machen. Leider nicht die Besten, aber ich dachte: besser als nix!

Auf den Fotos könnt ihr auch sehr gut beobachten, warum ich immer sage, dass ich im Liegen keine Luft bekomme. Mein Fett quillt immer bis zu meinem Hals, sodass es echt anstrengend ist zu atmen. Deswegen kann ich auch nicht auf dem Rücken schlafen…

20170808_103404-tile

Gestern durfte ich beim Bewegungstraining aussetzen, weil mich wieder mal ein Vieh gestochen hat und ich ja jedesmal so heftig allergisch reagiere, dass ich kaum laufen kann. Das Hauptproblem war, dass es bis in die Kniekehle ging und ich daher nicht ohne Schmerzen mein Knie knicken konnte. Ich lag dann in der Zeit mit Kühlpack, Gel und Calcium auf meinem Bett. Alle anderen Termine an dem Tag konnte ich aber wahrnehmen.

20170809_080552

So und zu guter letzt: morgen Abend darf ich übers Wochenende heim fahren. Aufgrund der Therapien kann ich erst um 19 Uhr los und bin dementsprechend erst spät Abends da. Ich hoffe sooo sehr, dass die Bahn mich dieses Mal nicht im Stich lässt und ich wieder irgendeinen Anschluss verpasse. Ich möchte auf keinen Fall so spät Abends wieder in irgendeiner Pampa am Bahnhof festsitzen.

Also – nicht wundern, wenn bis Sonntag oder Montag kein Eintrag von mir kommt. 🙂