Zusammenfassung der letzten Tage

20170813_143750

Einige Tage habe ich hier nichts mehr geschrieben. Größtenteils deshalb, weil ich davon ausgehe, dass die meisten mir sowieso bei Instagram folgen und dann wissen, was ich so mache….

Letztes Wochenende durfte ich ja nachhause und die Zeit habe ich auch wirklich genossen. Nani hat mich vom Bahnhof abgeholt. Am Samstag habe ich mich mit Nelly getroffen. Wir waren bei Vapiano und danach in der Stadt (mit einem kleinen Abstecher bei Lea). Nachmittags war ich dann bei meinem Papa und Abends haben Nani und ich dann Judith vom Bahnhof abgeholt, die bei ihren Eltern zu Besuch war. Wir drei sind dann noch kurz zu meiner Mama gefahren und anschließend haben sie mich heim gebracht, denn ich musste ja früh raus. Am Sonntag um 8 Uhr bin ich nämlich zu Ramona gefahren. Dort haben wir gemeinsam mit Jessy gefrühstückt und anschließend haben wir drei uns auf den Weg Richtung Edersee gemacht. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir bei der Sommerrodelbahn angekommen. Danach sind wir noch mit der Bergbahn hoch aufs Waldecker Schloss gefahren, wo man einen tollen Blick über den Edersee hat. Zum Abschluss waren wir gemeinsam in Bad Wildungen Abendessen. Bevor die beiden sich wieder auf den Heimweg gemacht haben, lieferten sie mich noch an der Klinik ab 🙂 Ich bin froh, dass ich mit ihnen den Tag verbracht habe. Ich glaube, ich wäre sonst mit ein wenig Wehmut zurück in die Klinik gekommen. Es war nämlich schön meine Mädels am Wochenende gesehen zu haben und leider ging es zu schnell rum.
Mir gefällt es zwar auch in der Klinik, aber ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es mit den Freunden natürlich immer schöner ist!

Übrigens find ich die Geschichte mit dem Edersee irgendwie total spannend. Ihr habt sicher durch die Medien mitbekommen, dass er momentan nur sehr wenig Wasser hat. Als er vor 100 Jahren entstanden ist, wurden damals einige Dörfer geflutet und die Einwohner mussten umsiedeln. Aktuell kann man einige Hausruinen und eine kleine Brücke sehen, die normalerweise vom Wasser bedeckt ist. Die Vorstellung, dass da früher Leute gewohnt haben… blows my mind. Ich kann sowas immer kaum fassen. Allein die Vorstellung was diese kleine Brücke alles ‚gesehen und erlebt‘ hat, seit sie da unter Wasser weilt. Bin ich die einzige, die sich über so ein Scheiss Gedanken macht? Hahaha.

Der Alltag in der Klinik ist sehr entspannt mittlerweile. Da mein regulärer Aufenthalt am Mittwoch vorbei war und ich mich jetzt in der Verlängerung befinde ist mein Zeitplan recht ruhig. Der Tag endet meistens schon gegen 14 oder 15 Uhr. Inhaltlich ist es das Selbe wie die ersten Wochen. Meistens habe ich morgens Massage oder Stromtherapie, dann Frühstück, Wassergymnastik, Bewegungstherapie, Mittagessen, Trainingstherapie,…. und zwischendurch irgendwann Visite beim Arzt. Nächste Woche bekomme ich auch irgendwann einen Ultraschall von meinen Knien. Ich habe ja schon seit Jahren Probleme damit. Heute meinte der Arzt, dass er es für nächste Woche anordnet. Bin gespannt. Heute konnte ich bei der Trainingstherapie (Kraftraum) wieder bei einigen Geräten das Gewicht erhöhen. Ich finds echt heftig wie schnell sich das steigert. Nur beim Armöffner irgendwie nicht. Ich weiß auch nicht warum. Muss mir dann unbedingt einen neuen Trainingsplan in meinem Fitnessstudio machen lassen. Ich hab kein Bock, dass meine Kraft sonst wieder verschwindet und alles fürn Popo war!!! Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich zwar immernoch wohl fühle, aber als am Mittwoch einige abgereist sind, war ich bisschen neidisch. Der Gedanke im eigenen Bett zu schlafen und vorallem endlich mal auszuschlafen ist schon toll. Andererseits genieße ich die Zeit hier auch. Die Luft auf dem Dorf ist eine ganz andere. Spazieren gehen umgeben von Feldern und dem tollen Kurpark ist einmalig. Zum Glück wohne ich diesbezüglich aber auch ganz gut. Ich wohne zwar mitten in der Stadt, muss aber auch nur 20 Minuten laufen um am Feld und bei Kühen zu sein. Ist immer eine schöne Abwechslung.Übrigens merke ich auch hier immer wieder, dass man mit so viel weniger auskommt, als man tatsächlich zuhause hat. Ich bin nur mit einem Koffer und Rucksack hierher gekommen und vermisse trotzdem nichts. Habe sogar viel zu viele Klamotten dabei. In Irland ging es mir damals ja genauso. Als ich wieder heim kam, habe ich total viel aussortiert, weil man den meisten Krempel garnicht nutzt. Ich würde sagen, dass ich bereits sehr viel weniger als der Durchschnitt besitze (weil ich gefühlt täglich Dinge ausmiste), aber ich möchte nochmal radikaler werden. Am 23. September ist ein Flohmarkt in der Nähe. Da möcht ich versuchen alles günstig zu verkaufen, was sich nicht lohnt Online zu stellen. Judith und Nani kommen auch mit. Yeah!  Habe auch noch viel mehr Dinge, die ich angehen möchte, sobald ich zuhause bin. Ist schön so ne Auszeit hier, da kann man so viel Nachdenken. Näheres dann zu gegebener Zeit 🙂 Ich mach mich jetzt mal ins Bett. Muss morgen früh wieder um 7 Uhr raus. Ich werde mich wohl nie dran gewöhnen. Klar muss ich an Arbeitstagen auch so früh aufstehen, aber da habe ich wenigstens das Wochenende zum ausschlafen 😉 Bis Bald 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s